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    DEEPBLUE EVENT NIGHT of the REEF

    Night of  the reef im Unica-Steinbruch

    Das Sherwood-Event-Festival, die in der Tauchsportszene seit 5 Jahren bekannte Veranstaltungsreihe der Firma Balzer mit bundesweiten Veranstaltungsorten, fand am 30. August 2003 einen idealen Rahmen im Villmarer Unicabruch, denn das 380 Millionen Jahre alte Stromatoporenriff stand im Mittelpunkt eines virtuellen Tauchganges durch Raum und Zeit.

    Organisiert vom Barakuda Aquanautic Club Limburg und unterstützt vom Verein Lahn-Marmor-Museum konnten die 60 Teilnehmer mit der hereinbrechenden Dämmerung einer Multi-Media-Show folgen, die sie entführte in die Welt, in der alles begann. Eine besondere Ehre erwies uns die Familie Haleem Mohamed von den Malediven, ehemaliger Staatssekretär des Tourismusministeriums der Maledivien, durch ihre Teilnahme. Die Inselwelt der Malediven könnte ein Abbild der geographischen Situation Villmars vor 380 Mio. Jahren sein.

    Die Reise startete im Erdzeitalter des Kambrium (vor ca. 500 Mio. Jahren), der Geburtsstunde des Lebens und seiner Vielfalt auf unserem Planeten. Das Devon (vor ca. 380 Mio. Jahren) war das Zeitalter der Fische und der Besiedlung des Landes. Weite Teile Europas waren von einem warmen flachen Meer bedeckt. Korallen und Stromato- poren (Schwämme), Schnecken und Muscheln, die auch heute noch zahlreich die Meere bevölkern, fanden 20° südlich des Äquators ideale Lebensräume, die wir heute in den Riffen in Villmar und Umgebung wieder finden. Die polierte Wand des Unica-Bruchs erlaubte dabei, wie ein Fenster in die Erdgeschichte, die Betrachtung der fossilen Lebewesen. Die Reise ging weiter durch die verschiedenen Zeitalter der Erdgeschichte bis hin zur Neuzeit mit den aktuellen Problemen der Artenvernichtung weltweit.

    Die Moderation dieser Zeitreise durch Stefan Müller und Jörg Hawig wurde musikalisch von Synthesizerklängen untermalt, für deren Arrangement Sebastian Löber verantwortlich zeichnete. Doch nicht “nur” Steine gab es zu sehen, denn die Multimediapräsentation erlaubte es, einzigartige und faszinierende Unterwasserauf- nahmen auf die Leinwand zu zaubern. Diese Projektion, unterstützt von den sphärischen Klängen der Musik, konnte die Besucher in die dritte Dimension des Riffes entführen, die sonst ausschließlich geübten Tauchern vorbehalten ist. Die bizarre Schönheit und Artenvielfalt der Korallenriffe der Karibik, des Roten Meeres und des Indischen Ozeans ließen den Teilnehmern Raum und Zeit in Auflösung erscheinen, das Villmarer “Korallenriff erwachte” für Augenblicke aus der Urzeit.

    JörgHawig

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