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    GEO-TAG DER ARTENVIELFALT

    am Lahnufer in Villmar

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    Das Projekt - Die Idee

    Nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen. Aus dieser Überzeugung heraus veranstaltet das Magazin GEO seit 1999 jährlich den GEO-Tag der Artenvielfalt und lädt Experten und interessierte Laien zu einer „Inventur“ der heimischen Flora und Fauna ein. „Den Beweis anzutreten, dass Natur auch in Mitteleuropa noch etwas anderes ist (und sein muss) als Straßenbegleitgrün; das Bewusstsein für schützenswerte Biodiversität in unserer unmittelbaren Umgebung zu schärfen; das Wissen um die oft übersehene Wichtigkeit von Natursystemen zu fördern, selbst wenn diese unscheinbarer wirken als der tropische Regenwald – das sind die Ziele des GEO-Tags der Artenvielfalt“, so Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur von GEO.

    Die Hauptveranstaltung – Gipfeltreffen der Experten

    Die von GEO und einem Kooperationspartner initiierte Hauptveranstaltung findet jedes Jahr am zweiten Samstag im Juni statt. Geladene namhafte Wissenschaftler machen es sich dann zur Aufgabe, innerhalb von 24 Stunden exakt zu bestimmen und zu dokumentieren, was in einem ausgewählten Untersuchungsgebiet wächst und lebt.

    Die Begleitaktionen – von Nord nach Süd, von Ost nach West

    Der GEO-Tag der Artenvielfalt entfaltet seine flächendeckende Wirkung darüber hinaus durch mehrere Hundert Begleitaktionen. Dabei engagieren sich viele naturbegeisterte Laien, Schulen, Umweltverbände und andere Organisationen mit eigenen Aktionen und machen das Projekt zur inzwischen größten europäischen Feldforschungsaktion (mehr als 20.000 Teilnehmer im Jahr 2008) – überwiegend in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Partner und Unterstützer

    Jährlich wechselnde Hauptpartner und weitere Sponsoren fördern den GEO-Tag der Artenvielfalt ideell und finanziell, in der Vergangenheit z. B. das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) oder die Deutsche Wildtier Stiftung.

    Seit 2001 kooperiert GEO mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Das Bewusstsein für Biodiversität soll durch Aktionstage auch in Entwicklungsländern geschärft werden. So fanden Aktionen bisher in Kolumbien, China, Brasilien, Mali, Honduras, Vietnam und Südafrika statt.

    GEO berichtet

    Eine umfassende Reportage im Septemberheft des Magazins GEO berichtet jeweils über die Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt. Eine Sonderbeilage stellt ausgewählte Begleitaktionen und ihre Teilnehmer sowie die Gewinner des Schülerwettbewerbs vor.

    Quelle: www.geo.de

     

    GEO-Tag der Artenvielfalt in Villmar

    Seit 2003 beteiligen wir uns mit Begleitaktionen am Geo-Tag der Artenvielfalt am Lahnufer in Villmar. Dabei erfassen und untersuchen wir die Flora und Fauna am Ufer der Lahn und im Wasser. Viel Spaß haben vor allem die Kinder.

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    Hier ein Eindruck aus 2005:

    Ausgerüstet mit Köcher und Lupenbecher wurde der ufernahe Bereich vom Boot aus untersucht. Vorbereitet mit Neopren, Maske und Schnorchel und den drei Forscher-Regeln:

    Fange keine Tiere, die stechen oder beißen,
    Fange keine Tiere, die sehr empfindlich sind (z. B. Schmetterling),
    Halte Tiere nicht länger als 15 Minuten gefangen und stelle sie nicht in die Sonne,

    hatten die Erwachsenen alle Mühe, die Arten im Detail zu bestimmen, so groß war der Jagdeifer der Kinder.

    Dass bei der Bestimmung des Fanges auch Lebewesen entdeckt wurden, die als Bio-Indikatoren Auskunft über die Gewässerqualität geben konnten, ist sicherlich ein erfreulicher Nebeneffekt. Menschen für die hausnahen Lebensbereiche zu interessieren und sie zur sinnlichen Wahrnehmung ihrer Umwelt zu motivieren war unser Ziel.

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    Den Kindern und den begleitenden Erwachsenen ging ein große Beute ins Netz. Der Flusskrebs gehört jedoch nicht zur einheimischen Art der Edelkrebse sondern wurde um 1890 in Deutschland eingebügert. Es wurden jede Menge verschiedener Tiere gefangen und mit Hilfe von Bestimmungsbüchern erfasst.

    Dank der erfrischenden Kühle der Lahn, kamen Spaß und Freude bei dem tollen Wetter nicht zu kurz.

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